top of page

Land unter

  • Autorenbild: rchresta
    rchresta
  • 3. Mai 2022
  • 2 Min. Lesezeit

ree

Seit Tagen studieren wir die Wetterprognosen. Heute sollte der grosse Regen kommen.

Es regnete die ganze Nacht und als wir am Morgen abmarschbereit waren schüttete es wie aus Kübeln.


Die Strassen des Dorfes wurden zu Bächen, die Regenrinnen der Häuser konnten diese Regenmenge nicht schlucken. Somit stürzten Bäche von den Hausdächer direkt auf die Strassen.


Wir diskutieren nochmals, ob das Wandern heute denn überhaupt Sinn macht.

Der Wetterbericht meldete, dass der Regen am späten Morgen aufhören würde. Zudem fehlten uns die Alternativen. Also marschierten wir los.

ree

Der Nebel schlich vom Tal herauf und die Sicht war schlecht. Es regnete immer noch stark.

ree

Das Vorwärtskommen war sehr mühsam, waren doch aus den Wanderwegen richtige Bäche geworden.

ree

Erschwerend kam hinzu, dass das Navigationsgerät endgültig den Geist aufgegeben hatte. Wir mussten mit dem Handy navigieren, was bei Dauerregen nur schwer funktioniert.

Zum Glück war heute der Wanderweg sehr gut markiert.


Uns stand auch noch die Überquerung des Rio Monleon bevor und wir wussten nicht, wie hoch der Wasserstand sein würde.


Der Regen hörte dann wirklich auf und die Sicht wurde besser.

ree

Wir wanderten auf 900 Metern Höhe und hatten freie Sicht auf die andere Talseite.

ree

Jetzt musste aber noch der Fluss überquert werden. Wir stiegen 400 Meter ins Tal ab und waren gespannt, ob der Rio Monleon passiebar sein würde.


Er war es.

ree

Allerdings mussten wir dazu die Schuhe ausziehen und die Hosen hochkrempeln.


Jetzt war der tiefste Punkt des heutigen Tages erreicht und es erwartete uns ein Aufstieg von 500 Höhenmeter.

ree

Der Wanderweg war in bestem Zustand. Er war vor kurzem gemäht worden und auch die Äste am Wegrand wurden gestutzt.

ree

Währen des Aufstieges sichteten wir ein grosse Gruppe Iberiensteinböcke.

ree

Es fehlten noch wenige Kilometer bis zum Dorf Culla, als es wieder stark zu Regnen anfing.


Im Dorf angekommen setzten wir uns in die Dorfbar. Heute war es vor allem psychisch sehr anstrengend gewesen und wir waren bedient.


Die Wirtin fuhr uns netterweise die 6 km bis zu unserem Etappenziel Benassal.


Morgen ist es wieder etwas wärmer und auch weniger nass. Wir haben 13 km nach Ares del Maestrat vor uns.


Kommentare


  • Facebook
  • Instagram

©2023 HikingE4.

bottom of page