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Geisingen - Achdorf

  • vor 2 Minuten
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Um 07.55 Uhr brachen wir auf. Den rotschwarzen Rauten des Ostwegs folgend, machten wir zunächst einen kurzen Halt im Supermarkt, um unseren Proviant einzukaufen.


Vor uns erhob sich der Wartenberg, der erste grössere Anstieg des Tages.

Vom Gipfel bot sich uns eine weite Aussicht über das Donautal, ehe der Weg steil nach Gutmadingen hinabführte.

Kurz vor dem Dorf überquerten wir die junge Donau, die erst wenige Kilometer entfernt in Donaueschingen entspringt.


Anschliessend stiegen wir auf den langgezogenen Höhenrücken zwischen Gutmadingen und Hondingen hinauf.

Dort befindet sich mit 920 Metern der höchste Punkt des Schwarzwald-Ostwegs.


Durch stille Waldpassagen erreichten wir Hondingen, wo wir auf einer schattigen Bank eine angenehme Rast einlegten und schöne Sicht auf das Dorf hatten.

Danach wartete ein längerer Abschnitt unter der prallen Sonne auf uns. Wir querten die B27 und stiegen hinauf zum Eichberg, wo uns endlich wieder kühler Wald empfing.


Ein breiter Forstweg führte uns schliesslich zum Aussichtspunkt Eichberg.

Während wir einem Deltasegler beim Start zusahen, schweifte der Blick bis zu den fernen Alpen. Ein wunderbarer Ort, um einen Moment zu verweilen.

Der weitere Weg verlief in sanften Serpentinen durch den Wald und

über prächtige Wiesenpfade hinunter nach Achdorf zu unserem Hotel.


Die heutige Etappe war abwechslungsreich und ausgesprochen aussichtsreich, auch wenn der Asphaltanteil mit über fünfzig Prozent recht hoch ausfiel. Die Bedürfnisse von Wanderern und Radfahrern gehen eben nicht immer Hand in Hand.


Morgen erwartet uns mit der Wutachschlucht einer der eindrucksvollsten Abschnitte des Ostwegs — weiter bis nach Stühlingen.


 
 
 

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